Obwohl ich für keinen Auswärtigen hoffe, dass er jemals tatsächlich darauf angewiesen ist, habe ich mich aufgrund der doch größeren Zahl der nicht-saarländischen Leser des Gedankendepots mal dazu entschlossen, ein kleines Sprachquiz mit saarländischen Begriffen zu starten.

Auch wenn’s wahrscheinlich für sonst niemanden von Interesse ist, sei mir als Phonetiker der Hinweis gestattet, dass es sich um Begriffe der Saarbrücker Mundart, also der rheinfränksichen Varietät, handelt. Denn den saarländischen Dialekt gibt es nicht. Da es leider keine verbindliche Schrift gibt, geb ich’s einfach mal so an, wie ich’s schreiben würde, wenn ich es denn täte. Das häufiger im Saarländischen vorkommende “òò” ist von der Klangqualität wie das “o” in Gott, aber gelängt. (Also nicht wie in Stroh!)

Mitraten darf jeder, allerdings dürfen natürlich nur Nicht-Saarländer eine Antwort abgeben. Ist ansonsten ja doof. Also, was könnte sich denn jeweils hinter diesen Begriffen verbergen? (Ach ja: wer cool ist, lässt Wikipedia und Google jetzt mal zu. So!)

Substantive:

  • Freck
  • Dippe / Dibbe
  • Flemm
  • Dròòschel
  • Fissääl
  • Fòòzkopp
  • Gallja (pl.)
  • Sießschmier
  • Quellgrummbern (pl.) / Quellgrummbeere (pl.)
  • Huddel
  • Guzzje
  • Knaatsch
  • Rummelbòòtz
  • Uwwerasch
  • Knause (auch: Deetz)
  • Schnääges
  • Zwiwwel / Ziwwel

Adverbien:

  • aweil / aweile
  • driwwe

Adjektive:

  • dabba
  • schròò
  • tòòpisch
  • duuschder
  • grääzisch

Verben:

  • hämeln
  • sich dummeln / sich dummele
  • hugge

 
 Und beim nächsten Mal machen wir ein bisschen Landeskunde und lernen, dass das Saarland nicht (mehr) zu Frankreich gehört :)

Chris Cornell (ehem. Soundgarden und Audioslave) mit einer Unplugged-Version von Like a Stone. Hammer.


Bisherige Wochenendakustiker-Teile:

Google bietet ja schon länger diese Vorschläge an, während man was eintippt. Da wird einem dann hauptsächlich das präsentiert, was andere zahlreich suchen. Durch einen Zufall bekam ich diesen Vorschlag, und es dauerte etwas, bis ich verstand, was gemeint war (Bilder klicken zum Vergrößern):

Da liebte wohl jemand Musik, die “unplugged” gespielt wird. Erstaunlich, dass es dafür schon so viele Treffer gibt. Die noch schlechtere Rechtschreibung des zweiten Vorschlags übergeh ich jetzt einfach mal…

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Da hab ich mir gedacht, ich schaue mal, was da noch so kommt, wenn man den Anfang von Fragen eingibt und geb mal ungefragt meinen Senf dazu. Es ist erstaunlich, dass das Web mittlerweile zu einer echten Lebensberatung geworden ist… Also weiter geht’s mit:

Ich würde Zeus anrufen, wobei es sein kann, dass er, wenn man seine Geliebte sprechen will, den obligatorischen Blitz abschießt. Ist also mit Vorsicht zu genießen.

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Um es für die Altersklasse des Fragestellers angemessen auszudrücken: WTF?!

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Du erhoffst Dir darauf bitte keine Antwort von der Suchmaschine… tust Du doch nicht oder?! ODER?!!?!?

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Zuviel Kraft im Unterarm. Kenn ich.

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Äh, n…jainja?!

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  1. Hüllenzusammensetzung (einfach mal drüber nachdenken…) oder
  2. keine Kernspaltung

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Da haben wir wohl jemanden entdeckt, der keine Lust hat in die Schule zu gehen… Wobei man sich dort, inmitten von Menschenmassen in stickigen Zimmern doch am einfachsten etwas holt, dem der Körper nur mit Fieber begegnen kann.

Wenn das dein Paradies sein soll, dann wähl ich Parajenes.

Ob ich es wirklich ernsthaft auf Schneeblindheit schieben kann, weiß ich nicht. Jedenfalls hat mein Hirn einen leichten Frostschaden erlitten. Anders ist es nicht zu erklären, dass ich freiwillig zu einem Mais-Joghurt gegriffen habe. Mais und, äh, nichts sonst. Nur Mais.

Kurz vor dem Öffnen dachte ich daran, hier einen “Service-Beitrag” zu posten, um potenzielle Interessenten zu warnen. Jetzt, nachdem ich ihn gegessen habe, kann ich allerdings nichts Schlechtes über den Joghurt sagen. Schmeckt nicht sehr stark nach Mais und erinnert vom Aroma an Joghurt-Speiseeis. Viel unspektakulärer, als man zunächst denkt. Lediglich die ganzen Maisstückchen sind gewöhnungsbedürftig bzw. unnötig. Naja, da muss ich beim nächsten Mal wohl etwas mutiger sein und zu “gefährlicheren” Sachen greifen.

Normalerweise bin ich kein Fan davon, wenn jemand seine Stimme verstellt. Bei Gareth Rhodes ist das etwas Anderes. Erstens singt er seine Cover-Versionen (hier Guns ‘N Roses) als echte Hommage an die Originalbands, zweitens hat er’s verdammt noch eins drauf. Das kommt an den echten Axl Rose schon sehr nahe ran (selbst in den höheren Stimmlagen). Und drittens schließlich schreibt er auch eigene Musik, die er mit “seiner” Stimme singt und auch da muss man sagen: Das hat was. Hier also mal der guten alten Zeiten willen

Gareth Rhodes – November Rain (Guns-’N-Roses-Cover)


Bisherige Wochenendakustiker-Teile:

Andy McKee – Rylynn

…unfassbar…


Bisherige Wochenendakustiker-Teile:

Da ich erst kürzlich über lustige bzw. missglückte Markennamen berichtete, muss ich heute ein kleines Update machen. Um meine Steuererklärung zu machen, habe ich mir soeben die neue Version von ElsterFormular runtergeladen… Ob es wirklich so schlau ist, ein Programm, bei dem es um den exakten Nachweis der Einkünfte etc. geht, nach einem diebischen Vogel zu benennen? :D


via

Ich habe mir gedacht, da die Musik in meinem Blog im Verhältnis zu meinem sonstigen Leben eher unterrepräsentiert ist, könnte ich eine kleine “Reihe” starten. Wie regelmäßig ich das tun werde, wird die Zeit zeigen. Zunächst mal ist’s für jede Woche geplant. Akustiksongs ohne viel Schnickschnack also.

Hier Teil 1 mit Frank Bell – Penguin

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