Man mag von Arnold Schwarzenegger halten, was man will (In diesem Zusammenhang sei auf die schauspielerischen Qualitäten und das hochgestochene Oxford-English im Film „Hercules in New York“ im Originalton hingewiesen. Bspw. hier).
Aber was man da im San Francisco Chronicle lesen kann, spricht zumindest dafür, dass er – auch wenn er selbst wahrscheinlich nicht alleine dafür verantwortlich ist – Humor besitzt.

Der Hintergrund: Arnie liegt unter anderem im Clinch mit Tom Ammiano, Demokrat und Mitglied der California State Assembly. Es geht um Finanzierungsangelegenheiten für den Ausbau des Hafens von San Francisco. Schwarzenegger beklagt, dass nur unnötige Schriebe auf seinem Tisch landeten, während die Hauptprobleme vom Parlament immer ignoriert würden. Das Antwortschreiben des „Governators“ hat es daher in sich. Man achte auf die Anfangbuchstaben jeder Zeile:

Arnie

via TechCrunch und SF Chronicle

Erstaunlich, heute vor genau 40 Jahren wurde über das Arpanet die erste E-Mail (die damals natürlich noch nicht diesen Namen trug) von L.A. nach Stanford verschickt. Wie u.a. die Süddeutsche berichtet, war ihr Inhalt: LOG. Die Buchstaben wurden nacheinander geschickt. Nach dem G war’s zuerst mal vorbei mit der Herrlichkeit: Die Verbindung brach ab. Nicht überliefert ist, ob man sich das Ganze nicht versuchte schönzureden, indem man vielleicht behauptete, man wolle nur einen Baumstumpf (engl.: log) erwähnen.

Wenn man bedenkt, dass im selben Jahr auch der Mond zum ersten Mal betreten wurde (auch wenn einige Verschwörungstheoretiker es anders sehen), und wie rasant sich die Raumfahrt in der damaligen Zeit entwickelt hat, ist es fast verwunderlich, dass es so lange dauerte, bis sich die E-Mail aus dem universitären Kontext herauslösen und die Gesellschaft durchdringen konnte.
Ebenso amüsant ist die Vorstellung, dass man sich noch Anfang der neunziger Jahre, sofern man via Mail kommunizierte, sich aus einem Pioniergefühl heraus vielfach einfach duzte. Man war eben teil einer exklusiven Community. Verwirrung dürfte es vor allem dann gegeben haben, wenn man seinen Chef im einen Moment ‘virtuell’ duzt und dann, wenn man ihm auf dem Flur über den Weg läuft, wieder ein untergebenes Sie benutzt. Schon damals zeigte sich also das leicht Schizophrene, das sich heute im Web zuhauf findet.

Als der Kellner das Essen am Tisch des örtlichen Bauernvereins servierte, konnte er sich den Spruch „Wer von ihnen hat das Feld bestellt“ nur schwer verkneifen.

Nachdem sich in den letzten Wochen alles um meine Hände gedreht hat, bin ich wieder da und das natürlich besser als je zuvor (gähn, wer hätt’s gedacht…). Danke an dieser Stelle für die Genesungswünsche. Hat geholfen.

Obwohl ich ja grundsätzlich dem ganzen Netzkram immer kritisch gegenüberstehe (weniger aus echter Kritik, sondern eher um mich zu profilieren :) ), muss ich doch sagen, dass es mir sehr gefehlt hat, sinnlose Comics oder eher sinnvolle Blogs zu lesen. Das hatte weniger damit zu tun, dass ich chronisch unterbeschäftigt war (was auch stimmt). Vielmehr fehlte mir komplett die Inspiration – und sei es auch nur für ein schlechtes Wortspiel (Das mir auch die Fähigkeit zu schreiben fehlte, vernachlässige ich jetzt mal). Es ist echt verdammt seltsam, wenn man sich viel zu viel des Fernsehprogramms reinzieht, das so tagsüber läuft. Leider hatte ich die Möglichkeit dazu. Also wurde ich in kurzer Zeit zum Experten für Sitcoms, die zwar teilweise lustig waren, einen aber nach ein paar Tagen doch eher ausgelaugt zurückließen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin froh wieder hier zu sein. Schreiben, lesen, machen. I freu mi.

Nur falls sich jemand wundert: Ich bin noch am Leben, allerdings derzeit durch Sehnenscheidenentzündung an beiden Händen nicht in der Lage großartig viel zu tippen (Die Frage, wie es möglich ist, sich an beiden Händen gleichzeitig sowas zuzuziehen, kann und werde ich daher nicht beantworten :) ). Alles ziemlich langwierig und nervig. Mal sehen, wann’s besser ist… Dann werde ich auch mal wieder bei anderen vorbeischauen und kommentieren. Bis dahin halt ich die Finger mal lieber wieder still…

Keine Bonität ohne Boni-Täter.

Man hat ja mittlerweile schon des öfteren von der Praxis gehört, dass Prostituierte in Wohnwagen ihre Dienste anbieten. Aber irgendwie war ich dann doch erstaunt, als ich beim Überholen eines Wohnwagengespanns auf dessen Rückseite Werbung für die Internetseite  w w w . c a m p e r h u r e n . n u  las. Sehr direkt!, dachte ich mir da.

Aber nach einem Blick ins Niederländischwörterbuch bin ich schlauer und weiß nun, dass huren schlichtweg mieten heißt und es auf der Seite um die Vermietung von Campingfahrzeugen, nicht um die Vermietung von Körpern geht…

Ob ich mich um meine postpubertären Gedankengänge sorgen sollte?

Ein Limerick hat meist ein Thema
a-a-b-b-a ist sein Schema
„Na, das kann ja jeder!“,
Sagt Max doch schon geht er
Zu weit und schießt über das Ziel hinaus und das auch noch ohne Reim. Tja, Pech!

Warum müssen eigentlich ständig so viele Leute den dicken Maxe markieren?! Ich hab’s jetzt selbst auch mal probiert und kann einfach keinen Spaß dran finden:

Maxe

Zeit für drei schnelle Geografie-Rebusse:

1)              5,6

Rebus_1

Foto (links): CC by-sa, Rainer Lenz
Foto (rechts): CC by-sa, Wiki-Commons-User Sasquatch

2) Rebus_2

Foto (links): CC by-sa, Wiki-Commons-User Piotrus
Foto (rechts): CC by-sa, Eugen Nosko, Deutsche Fotothek

3)

H_E

Foto: CC by-sa, Wikipedia-User KMJ

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